
Code Vein ist ein bockschwerer Soulslike Titel, ABER und dieses Aber schreibe ich gerne groß, es ist gerade so schwer das es mich im Test mehrfach an den Rand der Verzweiflung geführt hat. Es hat mir Frust nähergebracht und mich teilweise sogar aufgeregt, aber es war nie so schwer das ich es als unfair empfunden hätte. Ich war nie wirklich verzweifelt und mir ist die Lust nicht vergangen, wie bei anderen Souslike Titeln. Allen voran sei hier Sekiro Shadows die Twice genannt, das es geschafft hat mich mit Trailer und Story zu begeistern und bereits nach 15 Minuten so zu frustrieren das ich es nie wieder gespielt habe. Code Vein ist hier ganz anders. In ca. 30 Stunden (erfahrene Soulslike Spieler) bekommt ihr eine tolle Story erzählt, die spannend ist und einige, wenn auch teilweise vorhersehbare, Wendungen mit sich bringt. Die Story ist gut gemacht, wenn auch nicht herausragend, die Optik ist im allgemeinen sehr gut und euer Charakter ist auf die verschiedensten Arten und Weisen individualisierbar. Sicherlich dauert es ein bisschen bis man damit richtig klar kommt, denn ich selbst habe lange genug mit der Optik meines Spielcharakters rumgebastelt und meinen möchtegern Vampir bestimmt 10 mal umgezogen und verändert bis ich halbwegs zufrieden war, aber neben der Optik könnt ihr eure Fähigkeiten noch durch Level, Skillbäume, Ausrüstung und Effekte verbessern.
Kurzum Code Vein ist zwar weder optisch noch Storytechnisch ein absolutes Meisterwerk, aber nah dran. Besonders erwähnenswert ist der absolut passende Schwierigkeitsgrad und der hohe Unterhaltungswerk. Für mich ist Code Vein mein absolutes Lieblings Soulslike. In diesem Sinne bleibt mir zwar die Chance zu motzen das es kleinere Grafikfehler gab, ich ein paar mal hängengeblieben bin und hin und wieder mal kleinre Fehler aufgetreten sind, aber alles in Allem nichts was nicht weggepatched werden könnte und nichts was wirklich störend wäre, aus diesem Grund gibt es von mir gut gemeinte:
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