Zu tief in den Abgrund geblickt? Surving the Abyss (PC) im Test

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So jetrzt brat mir erstmal einen einen Strorch bitte, grillt mri ein Gummibärchen oder klatscht mir mal ordentlich eine das ich richtig wach werde! Danke! Bevor ich mit dem Review zu surviving the Abyss anfange möchte ich euch schildern warum ich gerade ein komisches Bauchgefühl habe. Ich war eigentlich der Meinung wir hätten den Titel auf der Gamescom vor einigen Monaten bereits gesehen aber nachdem ich den Gamescom Artikel gerade verlinken wollte stelle ich fest das wir auf der Gamescom lediglich einen ähnlichen Titel gesehen haben und nicht diesen hier. The Abyssals auf der Gamescom 2022 sieht Surviving the Abyss nicht nur ähnlich sondern verbreitet auch ein ähnlich düsteres Flair. Das hat mich gerade schwer überrascht und etwas aus der Bahn geworfen.

In surviving the Abyss spielt ihr den Leiter einener geheimen Forschungseinrichtung, die genau da gebaut wird, wo nicht nur die Mafia ihre Geheimnisse gerne versteckt, auf dem Grund des Meeres. Klar, wenn man Menschen klonen will und das 1976, mitten im klaten Krieg gibt es keinen besseren Ort als einen an den weder Presse noch Klimakleber kommen um unsere schrägen, illegalen und sicherlich nicht umweltfreundlichen Experimente zu verbergen. Wir haben für euch die Early Access Version auf PC getestet. Auf Anderen Plattformen ist es derzeit noch nicht verfügbar, aber schauen wir doch erstmal in einen Trailer damit wir alle wissen worum es hier eigentlich geht…

Willkommen Laborleiter

Willkommen Laborleiter in deiner neuen Einrichtung. Wir haben hier großes vor, aber wir dürfen die Öffentlichkeit nicht wissen lassen das es uns gibt. Aus diesem Grund sind wir hier unten, am Grund des Meeres stationiert, wo uns nichts und Niemand sieht, belauscht oder abhören kann… hoffentlich.

In surviving the Abyss geht es darum eine Basis unter der Meeresoberfläche aufzubauen. Tief unten in der Dunkelheit der Tiefsse. Kein Funken Licht dringt bis hier hin vor und die Dunkelheit liegt bedrohlich vor euch. Ressourcen sind ein knappes gut, vor allem Sauerstoff gilt es ausreichend vorzuhalten. Aus diesem Grund ist eure erste Aufgabe auch Ressourcen terminals zu bauen, Sauerstoff und Nahrung heranzuschaffen, bevor ihr Verstärkung besorgen könnt. Natürlich müsst ihr euch um alles andere auch kümmern, Sprich Dinge wie Wohnraum und Energie in Form von Kohle und Öl, Luftqualität, Forschungszentren und vieles mehr.

Dabei existiert ihr auf einer Ebene auf der bisher kaum Menschen gewesen sind, in einer der Lebensfeindlichsten Umgebungen die man sich nur vorstellen kann. Da ist es aber schonmal praktisch das euer Auftrag im Spiel sowieso erfordert das ihr forscht, nur so lassen sich nämlich auf Dauer entsprechend viele Menschen “beschaffen” um ein vernünftiges Wachstum zu ermöglich. Dabei müsst ihr aber sehr sehr viel beachten. Während ihr eure Energiestrategie im Auge behalten müsst ist es auch notwendig Dinge wie die Sauerstoffqualität im Auge zu behalten. Manche Gebäude erzeugen eben verschmutzungen in der Atemluft. Um diese Verschmutzungen zu behebn könntet ihr zum Beispiel einfach einen Luftwäscher installieren, aber auch der braucht Energie und muss von Personal gewartet werden, ansonsten geht er kaputt. Keine Ideale Basis für Bastler und Gelegenheitsspieler.

Ihre Schwierigkeiten Herr Aufseher

Grundlegend wissen wir ja das Spiele aus dem Hause Paradox einen knackigen Schwierigkeitsgrad haben. Nicht zuletzt die großen Strategietitel, die in den letzten jahren rausgekommen sind, haben das bewiesen. Glücklicherweise ist es nicht so hart wie z.B. IXION (Im Test 01/23), das sich nahezu unmöglich angefühlt hat. Dennoch müsst ihr bei surviving the Abyss eine ordentliche Schippe Frustrationsresistenz mitbringen denn dfer Schwierigkeitsgrad und die fummelei am Spiel sind teilweise wirklich heftig. Mir selbst ist es mehr als einmal über den Kopf gewachsen was ich alles beachten musste. Mal waren es nicht genügen Arbeiter, denn wieder zu schlechte Luft. Das Luftproblem behoben hatte ich wieder zu wenige Arbeiter und zu hohen Stromverbrauch, mehr Kraftwerke bauen ist aber nicht, dann habe ich ja noch weniger Personal und brauche auch mehr Nahrung und Warum, wasw sich dann auch wieder in Stromverbrauch niederschlägt. Es blieb mir oft nichts anderes übrig als Gebäudw abzuschalten und darauf zu hoffen das ich irgendwann wieder genug Kapazitäten habe um sie zu reaktivieren.

Während aber vor allem das Ressourcenmanagment durchaus anspruchsvoll ist so wird es besonders nervig wenn man mal einen Fehler macht. Oftmals meldet das Spiel zwar einen bestimmten mangel sagt uns aber nicht wo dieser Mangel besteht. So müssen wir erst einmal mühsam von Hand suchen wo das Problem liegt, was unter Umständen zu einer Menge Frust führen kann weil man nicht weiterkommt. Hinzu kommt aber auch das nicht alle Symbole besonders gut zu erkennen sind, sprich sie sind nicht gleich logisch. Hier muss man sich entweder einarbeiten oder aber ein besonders gutes Vorstellungsvermögen haben um erfolgreich managen zu können.

Alarme gibt es übrigens ausschließ´lich bei potentiell tödlichen Ereignissen, so das es doch schneller dazu kommen kann als einem lieb ist, wenn man mal wieder tief im Mikromanagment hängengeblieben ist. Fehlende deutsche Sprachausgabe und ein optischES problem gibt es auch, das Spiel hat weiße Schrift auf schwarzem, sehr dunklen Hintergrund. Das ist nach einigen Minuten bereits sehr anstrengend und führte bei mir nach einigen Spielstunden zu Augenbrennen, weil ich mich wirklich sehr konzentrieren musste.

Was am Ende übrig bleibt

Wenn ihr dieses Review bis hier hin gelesen habt dann seid ihr sicherlich schonmal Stressbewusstre Spieler. Ihr habt schon so eine Ahnung was euch erwartet und vor allem das ihr hier sicherlich auch schnell mal ein Problem bekommen könnt, das sich nicht von Jetzt auf Gleich wieder lösen lässt. In Surviving the Abyss kann es euch schnell passieren das ihr von neuem beginnen müsst, gerade als es interessant geworden ist. Das hat bei mir mehrfach zu Frust geführt und dafür gesorgt das ich keine Lust mehr hatte. Mir liegt das IXION Desaster noch schwer im Magen. Dennoch bietet Surviving the Abyss natürlich eine einmalige Stimmung, unverfälscht und punktet mit einem durchdachten und ausgeklügelten Managmentsystem bei dem wir auf viele Punkte achten müssen.

Das kann natürlich auch eine Herausforderung darstellen auch wenn ich selbst nicht so sehr der Freund davon bin das immer gleich Alles eine fette Herausforderung sein muss, ich spiele Spiele eigentlich meistens weil ich Spaß daran haben will. Will ich eine große Herausforderung dann versuche ich einfach mal nach einer 12 Stunden Frühschicht noch 6 Stunden Genshin Impact zu zocken ohne einzuschlafen.

Interessant finde ich am Spiel aber nciht nur die Stimmung und die Idee dahinter sondern vor allem auch die Aufarbeitung des ganzen Klonthemas und allem Drumherum. Wir kommen ja so langsam in eine Zeit in der das menschliche Genom komplett erforscht sein wird und dann wird es sicherlich auch so weit gehen das wir irgendwann über das Klonen im großen Maßstab nachdenken werden. Von daher finde ich das durchaus interessant.

Zusammenfassung und Bewertung

Grundlegend liebe ich surviving the Abyss, ein wundervolles Spiel mit einer tollen Stimmung im Spiel. Die Ruhe unter Wasser, den Nebel der Schwebepartikel in der Tiefe und das unbekannte das dort unten, auch in der Realität, auf uns wartet sind schon etwas besonderes, nicht nur im Spiel. Ich bin ein großer Fan des Unterwassersezanarios. Auch Spiele wie Subnautica haben es mir absolut angetan und ich kann die Ruhe im Meer durchaus genießen, genauso wie die Düsterniss aber ich bin sowieso ein Nachtmensch und glorifiziere hier die Dunkelheit vielleicht ein wenig.

Spielerisch bekommen wir einen sehr anspruchsvollen und wiederspielwürdigen Titel geboten. Hier ist auf jeden Fall ein gutes strategisches Geschick von Nöten um erfolgreich durch das Spiel kommen zu können. Ich bin allerdings in Surviving the Abyss im ersten Versuch, den ersten 3 Stunden bereits deutlich weiter gekommen als ich es bei anderen, ähnlichen Spielen, der letrzten Monate geschafft hatte. Das soll schon etwas heißen, surviving the Abyss ist also nicht unschaffbar, sondern lediglich knackig was den Schwierigkeitsgrad angeht.

Letztzlich sind es aber noch viele kleine Unzulänglichkeiten die dem Spielvergnügen noch immer einen Strcih durch die Rechnung machen, beginnend bei fehlenden Hinweisen wo etwas schief läuft, einem Glossar zum nachschlagen von Funktionen und Befehlen, fehlenden Alarmen und einer auf Dauer etwas eintönigen Zielsetzung. Problematisch ist vor allem bei mir, das die Frustschwelle aktuell recht gering ist und ich mit einem mehrfach hintereinander folgenden Versagen, gerade im Moment, nur schwer klar komme.

Dennoch laste ich dem Spiel das jetzt mal nicht an, dennoch bleiben bei mir leider nur ein paar Punkte übrig, solange nicht nochmal deutlich verbessert wird:

6 von 10 Punkte