Base One – Vielversprechendes Indie-Aufbauspiel angezockt

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Aus dem Indie Game Studio PixFroze, genauer gesagt von Publisher Blowfish Studios hat uns der Hardacore survival Simulator Base One erreicht. In einem interessanten Space Setting seid ihr die letzte Hoffnung der Menschheit, doch trefft ihr nicht auf ein lebensfreundliches Umfeld.  Das Spiel erscheint morgen am 11.05.2021 für PS4,PS5,PC,X-Box und Nintendo Switch. Am PC ist das Spiel über Steam und GOG erhältlich.

Die Erde stirbt, doch diesmal hat nicht der Mensch die Erde in den Untergang getrieben sondern ein Wurmloch, welches sich eines Tages in geringer Entfernung zur Erde auftat. Durch das Wurmloch wird die Erde nach und nach immer unbewohnbarer, mehr und mehr Menschen sterben. Als letzten Ausweg sieht eine kleine Gruppe den waghalsigen Versuch mit einem Raumschiff durch das Wurmloch zu fliegen. Entgegen aller Wahrscheinlichkeit überlebt das Schiff den Sprung durch das Wurmloch und findet sich sogar in der Nähe dreier Planeten wieder, welche jedoch alle nicht bewohnbar sind. So entscheiden die „Siedler“ eine Basisstation zu erbauen und von der aus nach neuen, bewohnbaren Planeten zu suchen.

Base One – Spielprinzip

Zu Beginn des Aufbaus der neuen Raumstation stehn dem Spieler neben einem einfachen Verteiler, nicht mehr als ein paar Ressourcen und Baupläne für weitere Module zur Verfügung. Durch den Ausbau der Basis und erste Forschungsarbeiten werden schnell weitere Baupläne und Wissen freigeschaltet. So ergibt sich bereits nach kurzer Zeit die Möglichkeit gezielt Drohnen loszuschicken, um nach Asteroiden, Gaswolken und sonstigem Weltraumschrott zu suchen. Diese enthalten neben einfachen und seltenen Ressourcen häufig wichtige Informationen, welche die Wissenschaft an Bord und damit die Entwicklung der Basis voranbringen. Mit dem Ausbau der Basis steigt natürlich der Ressourcen- und Wartungsbedarf für die gesamte Technik und auch die Crew will versorgt und bei Laune gehalten werden.

Doch so einfach, wie es bisher klingt, ist es tatsächlich nicht. Für den Menschen und die Technik ist der Weltraum von Grund auf eine lebensfeindliche Umgebung, die nicht nur über keinerlei Sauerstoff und Wärme verfügt sondern zudem mit allerlei Gefahren wie Meteoritenschauer, Strahlung und sogar Angriffen anderer Lebewesen aufwartet.

Base One – Gameplay

Der Einstieg in das Spiel wird durch ein ziemlich ausführliches und eher langsames Tutorial erleichtert. In diesem werden die Grundzüge von Konstruktion, Wissenschaft, Versorgung, Mannschaft, Stationslager, Berichten, Verbindungen, Einrichtungsmodus und so weiter erläutert. Erscheint das Spiel zu Beginn noch sehr einfach und übersichtlich gestaltet, so wird es mit zunehmendem Fortschritt und immer mehr Möglichkeiten zusehends unübersichtlicher. Einen großen Knackpunkt stellt hier die Bedienbarkeit des Menüs dar, welches in vergleichsweise viele Untermenüs aufgeteilt ist und nur nacheinander durchgescrollt werden kann. Gleiches setzt sich beim Forschungsbaum fort. Es ist leider nicht möglich diesen in seiner gesamten Größe anzeigen zu lassen und so ist neben sehr viel hin und her wischen aufgrund der kleinen Schrift häufiges Zoomen erforderlich.

Neben einer Kampagne, samt Tutorial, ist es möglich ein freies Spiel zu erstellen, bei dem viele Parameter wie Ressourcenvorkommen, Anomalien, feindliche Angriffe etc. individuell eingestellt werden können.

Base One – Grafik

Die Grafik des Spiels ist ziemlich einfach gehalten, schafft es jedoch das Spiel über den gewählten Kunststil ganz ordentlich und dem Setting entsprechend passend aussehen zu lassen. Dabei greift das Spiel auf bekannte und bewährte Farb- und Menüschemen zurück wie sie aus anderen Spielen, Filmen und Animationen zum „futuristischen Weltraum“ bekannt sind. Das Rad wird somit nicht neu erfunden, funktioniert jedoch und sieht insgesamt gut aus.

 

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Base One – Fazit

Base One ist ein durchschnittliches Indie Spiel. Im Prinzip ist das Spiel von Entwickler PixFroze ein ganz gutes Aufbauspiel. Die Handlung und das Spielprinzip bereiten ein interessantes Setting und das Gameplay ist bis auf die unbequeme Menügestaltung interessant, fordernd und unterhaltsam. Insgesamt bietet das Spiel einige Abwechslungen, verschiedene Themenbereiche und es erlaubt dem Spieler sogar sich für ein Stück weit zu spezialisieren, so das Inhalt für mehr als eine Runde geboten wird. Das hebt den Wiederspielwert natürlich deutlich an. Da sich die Runden jedoch im Prinzip immer gleichen ist fraglich wie das in der Praxis ankommen wird.

Alles in Allem macht das Spiel somit vieles richtig, wobei der Spielfluss meiner Ansicht nach ein wenig zu sehr unter der schwachen Menügestaltung und dem ewigen Zoomen und Hin und Her Wischen leidet. Daher gibt es derzeit:

6 von 10 Punkte

Base